Hilfe, ich habe einen Termin beim Gesundheitsamt!

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"Vater Staat" erpresst seit 2020 junge Eltern, ihre Einwilligung für die Masern-Impfung ihrer Kinder zu geben. Dies ist jedoch ein nicht akzeptabler Eingriff in die Grundrechte der Eltern und der Kinder. Sie sind nicht gänzlich ohnmächtig gegenüber dem Gesundheitsamt - auch wenn Sie sich vielleicht so fühlen!


Zweifelhafte SSPE-Diagnose

(ht, 25.01.26) Weil die den Masern zugerechneten Todesfälle bereits vor Einführung der ersten Impfung um 99 % zurückgegangen waren, konzentriert sich die Impfpropaganda auf schwere Gehirnentzündungen, die angeblich durch die Masern entstehen können.

Die entsprechende Diagnose lautet SSPE (Subakute Sklerosierende Panenzephalitis). Es handelt sich um eine schleichenden Rückgang der geistigen und motorischen Fähigkeiten, und das oft über Jahre hinweg, bis schließlich der Tod eintritt.

Ich kenne keine Untersuchungen darüber, bei wie viel gesunden Menschen im Gehirnwasser ein positiver SSPE-Laborbefund nachweisbar wäre. Der Zusammenhang zwischen den Masern und der SSPE-Gehirnentzündung könnte also konstruiert sein, wenn nämlich ausschließlich solche Betroffenen untersucht wurden, die zuvor die Masern hatten. Eine gewissenhafte und verantwortungsvolle Forschung würde dies doch sicherlich als Allererstes klären, nicht wahr?

Der Zusammenhang ist somit alles andere als eindeutig, denn im Rahmen der Schulmedizin ist eine ordentliche Differenzialdiagnose die Ausnahme. Ein Arzt, der aufgrund bestimmter Laborergebnisse im Gehirnwasser eine solche Diagnose stellt, ohne alle möglichen alternativen Ursachen für die Gehirnentzündung abgeklopft zu haben, ist meiner persönlichen Meinung nicht einfach nur fahrlässig, sondern eine tödliche Gefahr für den Patienten. 

Denn: Eine falsche Diagnose führt konsequenterweise zu einer falschen Behandlung. Und diese muss, bei einer Erkrankung an der Schwelle zwischen Leben und Tod das Sterberisiko drastisch erhöhen.

Welche andere Ursachen kommen also im Rahmen einer ordentlichen Differenzialdiagnose in Frage?

  1. Nebenwirkungen einer kürzlich durchgeführten Masernimpfung
  2. Nebenwirkungen einer sonstigen kürzlich durchgeführten Impfung
  3. Nebenwirkungen einer künstlichen Fiebersenkung bei Masern
  4. Nebenwirkungen einer künstlichen Fiebersenkung bei sonstigen Infektionen
  5. Nebenwirkungen sonstiger Medikamente
  6. Sonstige Vergiftungen
  7. Münchhausen-Syndrom bei den Eltern 

SSPE als mögliche Impfnebenwirkung

Beipackzettel bzw. die Fachinformationen lesen macht klüger. Insbesondere gilt dies für Eltern - denn der typische Impfarzt wird sie nicht über die Risiken der Impfung informieren. Dann SSPE kann auch als Folge der Masern-Impfung auftreten. Solche Hinweise finden sich in folgenden Fachinformationen von Masern-Impfstoffen:

ProQuad: 2025, 2022, 2018, 2013, 

M-M-RvaxPro: 2025, 2022, 2014, 2013, 2011, 2008,

MMR II: 2019, 2017, 2010

Fachinfos: hier klicken

Der entscheidende Punkt vor dem Gesundheitsamt

Nun wird ja behauptet, die Masern-Impfung würde das Risiko einer SSPE drastisch senken, weil Geimpfte angeblich seltener an den Masern erkranken als Ungeimpfte. Allerdings kenne ich dazu keine überzeugenden Studien, die dies belegen könnten. Aber das ist hier nicht der entscheidende Punkt:

Eine mögliche Maßnahme gegenüber dem Gesundheitsamt, das Sie mit Bußgeld oder Schlimmerem bedroht, um eine Einwilligung zur Masern-Impfung Ihres Kindes zu erpressen, wäre demnach, 

  1. die genannten Fachinformationen ausgedruckt zum Gesprächstermin mitzubringen,
  2. die entsprechenden Stellen zu markieren, und
  3. den Amtsarzt höflich zu fragen, ob er eine Gehirnentzündung als Folge der Impfung ausschließen kann.

Wenn er dies bejaht, können Sie ihn als nächstes fragen, ob Sie dies schriftlich von ihm haben können. Dies wird der Amtsarzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verneinen.

Im weiteren Gespräch ist es wichtig, sich nicht von diesem entscheidenden Punkt ablenken zu lassen. Reiten Sie höflich und ruhig, aber penetrant darauf herum, warum er Ihnen diese Garantie nicht schriftlich geben will, wenn er sich seiner Sache doch angeblich so sicher ist.

Reagiert der Amtsarzt aggressiv und einschüchternd, ist dies ein Zeichen, dass er sich argumentativ unterlegen fühlt. Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Bleiben Sie unbedingt ruhig und beharren Sie darauf, dass Sie keine Gehirnentzündung bei Ihrem Kind riskieren wollen.

Reagiert der Amtsarzt weiter ungehalten, können Sie fragen, wer denn sein direkter Vorgesetzte ist und ob dieser nicht vermitteln könne, das Sie und der Amtsarzt ja offensichtlich keinen gemeinsamen Nenner finden.

In den oben verlinkten Fachinfos wird die SSPE als mögliche Nebenwirkung mit unbekannter Häufigkeit direkt genannt oder aber zumindest diskutiert. Da Impfungen rechtlich Körperverletzungen darstellen, die der mündigen Einwilligung bedürfen, liegt die Beweislast beim Hersteller bzw. Impfarzt bzw. Gesundheitsamt und nicht bei der Mutter des Kindes. Die entscheidende Frage ist also nicht:

"Wer kann belegen, dass es den Zusammenhang zwischen der Masern-Impfung und Gehirnentzündungen gibt?,

sondern vielmehr

"Wer kann ausschließen, dass es diesen Zusammenhang gibt?"

Meiner Ansicht nach kann dies niemand ausschließen. Auch kein Amtsarzt.

Noch einmal: Lassen Sie sich im Gespräch mit ihm nicht ablenken und einschüchtern, sondern halten Sie ihm die ausgedruckten Fachinformationen unter die Nase und fragen Sie ihn nachhaltig, ob er garantieren kann, dass die Impfung Ihres Kindes keine Gehirnentzündung zur Folge hat.

Die wichtigsten Regeln beim Gespräch mit Amtsärzten

Natürlich ist die Anwendung dieser Strategie keine Garantie auf Erfolg. Die Aufnahme Ihres Kindes in den Kindergarten werden Sie derzeit damit wohl kaum erreichen. Und wenn es um die Schule geht, so sticht die Schulpflicht die Impfpflicht. Aber möglicherweise wird das Gesundheitsamt aufgrund dieser Strategie davon ablassen, ein Buß- oder gar Zwangsgeld zu erheben.

Zum Abschluss dieses Artikels noch ein paar wichtige und in der Praxis bewährte Grundregeln:

  1. Wer isoliert bleibt, geht unter. Vernetzen Sie sich unbedingt mit gleichgesinnten Eltern in Ihrer Nähe, z. B. mit einem der impfkritischen Elternstammtische.
  2. Wenn Sie sich Autoritäten gegenüber unsicher fühlen, spielen Sie das Gespräch mit Freunden durch und üben Sie, zu sich selbst zu stehen. Dergleichen ist übrigens für alle Lebenslagen hilfreich!
  3. Gehen Sie niemals allein zum Gesprächstermin. Nehmen Sie jemanden mit, der auf Ihrer Seite steht und ggf. beisteht.
  4. Bestimmen SIE den Gesprächsfaden, indem Sie z. B. die ausgedruckten und markierten Fachinfos vorlegen und die richtigen Fragen stellen.
  5. Rechtfertigen Sie sich nicht. Stellen Sie Gegenfragen. Der Amtsarzt will etwas von Ihnen, also muss ER sich rechtfertigen bzw. dies auch begründen können
  6. Beschuldigen Sie Ihr Gegenüber nicht, stellen Sie einfach nur Ihre Fragen
  7. Geben Sie sich auf keinen Fall als Impfkritiker zu erkennen (falls zutreffend), sondern äußern Sie sich grundsätzlich positiv zu Vorsorgemaßnahmen. Erklären Sie, dass es Ihnen nur um die Klärung der Risiken einer Impfung geht, aus Sorge um Ihr Kind.

"Gesundheitsamt" - ein neues Mutmacher-Lied von Hanning & MiKe

Zu diesem Thema gibt es übrigens ein neues Lied von Hanning & MiKe, dass Sie sich gerne kostenlos herunterladen können:

"gesundheitsamt.mp3"




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