Das größte Geheimnis der STIKO, Teil 1

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Im Jahr 1973 sprach die gerade erst gegründete "Ständige Impfkommission" (STIKO) als allererste Maßnahme ausgerechnet eine Impfempfehlung gegen die weitgehend harmlosen Masern aus. Das lenkt den Blick auf die Frage, warum es die STIKO überhaupt gibt und wer von ihrer Existenz profitiert. Tatsächlich hütet die STIKO ein Geheimnis mit ungeheurer Sprengkraft! 


Teil 1:  War die Gründung der STIKO von vornherein eine bürokratische Fehlgeburt?

(ht, 15.4.26) Bevor wir in einem späteren Teil dieser Artikelserie auf die oben angesprochene Sprengkraft zu sprechen kommen, wollen wir uns zunächst die Umstände der Gründung der STIKO näher anschauen, zumindest soweit, wie mir bisher dazu bisher Unterlagen vorliegen.

Am 14. April 1972 konstituierte sich die "Ständige Impfkommission des Bundesgesundheitsamtes" in Berlin. Anwesend waren elf ausgewiesene Experten, darunter acht Professoren. Sie stellten gewissermaßen die Crème de la Crème der Impfexpertise in Deutschland dar.

Die Mitgliedschaft in der STIKO gilt zwar bis heute als ehrenamtlich, ist jedoch mit enormen Prestige verbunden. Und mit der Aussicht, von den Impfstoffherstellern mit Aufträgen, Beratungs- und Vortragshonoraren sowie attraktiven Pensionsjobs überschüttet zu werden.

Denn die STIKO hat natürlich einen entscheidenden Einfluss auf den Impfstoffmarkt in Deutschland. Dieser betrug laut ChatGPT damals etwa 1-3 % des Arzneimittelmarktes, also immerhin etwa 80 bis 270 Mio. D-Mark. Der gesamte Arzneimittelmarkt umfasste damals ca. 8 bis 9 Mrd. D-Mark. Verglichen mit dem Bruttosozialprodukt der BRD im Jahr 1972 lag der Anteil der Impfstoffe etwa bei 0,02 %. 

Bis 2025 hat sich das Bruttosozialprodukt (BSP) Deutschlands um etwa auf das 12-fache erhöht. Gleichzeitig ist der Impfstoffmarkt um etwa das 50-fache gewachsen. Man könnte jetzt naiv fragen, ob sich damit die Gesundheit der Deutschen ebenfalls um den gleichen Faktor verbessert hat, doch ganz so einfach ist das natürlich nicht.

Bemerkenswert ist jedoch, dass sich der Anteil des Impfstoffmarktes am BSP von etwa 0,02 % im Jahr 1972 auf etwa 0,11 % im Jahr 2025 erhöht hat. Je nach Schätzung wuchs damit der Impfstoffmarkt im Vergleich zum BSP auf das drei- bis zehnfache.

Man könnte jetzt nochmal naiv fragen, warum der Aufwand für Impfstoffe über die Jahrzehnte so explodieren konnte. Müsste er aufgrund der Effektivität der Impfstoffe nicht irgendwann einmal zurückgehen, einfach deshalb, weil die Menschen immer seltener an Infektionen erkranken und sterben? Auch das ist natürlich wieder naiv gefragt. Und doch...

Zusammenfassend kann man also feststellen, dass der Impfstoffmarkt seit 1972 mehrfach schneller gewachsen ist als die Gesamtwirtschaft. Die Gretchenfrage, die man nun vielleicht stellen könnte: Ist der Anteil der Todesfälle durch Infektionen an den jährlichen Gesamttodesfällen ebenfalls um das Vielfache zurückgegangen?

Schauen wir uns doch einfach mal die jährlichen infektionsbedingten Todesfälle  in Westdeutschland von 1946 bis 1980 an. 

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Überraschung! Die jährliche Anzahl der infektionsbedingten Todesfälle ist - trotz dem enormen Bevölkerungszuwachs von 1946 bis 1980 (von ca. 40 Mio. auf ca. 62 Mio.) kontinuierlich zurückgegangen und näherte sich Anfang der 1970er Jahre sichtbar der Null-Linie an.

Man sieht anhand der Grafik, dass dieser Rückgang ausgerechnet ab 1972, dem Jahr der STIKO-Gründung, deutlich abflacht. Allerdings erscheint hier ein kausaler (ursächlicher) Zusammenhang zuächst einmal unplausibel.

Da das Bevölkerungswachstum einen gewissen Verzerrungsfaktor darstellt, wollen wir nun den Anteil der infektionsbedingten Todesfälle an den jährlichen Gesamtsterbefällen betrachten:

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Wie wir sehen, verläuft der Anteil der Todesfälle durch Infektionskrankheiten an den jährlichen Gesamtsterbefällen sehr ähnlich wie die reine Anzahl der Infektions-Todesfällen. 

Es stelle sich also - und das ganz ernsthaft - die Frage, wozu im Jahr 1972 eine STIKO gründen, wenn doch die schwersten Verläufe der Infektionskrankheiten, nämlich die Todesfälle, über die Jahrzehnte hinweg bereits kontinuierlich und sozusagen freiwillig zurückgegangen sind? Und das, obwohl nur relativ wenige Impfstoffe zur Verfügung standen?

Wie wir anhand der beiden Grafiken sehen, hat sich der Rückgang des Anteils der Infektionstodesfällen an den Gesamtsterbefällen in den 1970er Jahren auch keineswegs beschleunigt. Ganz im Gegenteil, trotz des seit 1974 ständig wachsenden Empfehlungskatalogs der STIKO flacht die Kurve deutlich ab.

War die STIKO also von vornherein eine bürokratische Fehlgeburt?

Zumindest kann man feststellen, dass offenbar keine sachliche Notwendigkeit zur Gründung der STIKO bestand. Der Volksgesundheit hat die Gründung der STIKO offensichtlich nichts gebracht, zumindest nichts Positives.

Eine verantwortungsvolle Gesundheitspolitik hätte unter anderem darin bestanden, den geheimnisvollen und kontinuierlichen Rückgang der infektionsbedingten Todesfälle genauer zu untersuchen, um die Ursachen dafür herauszufinden.

Dann hätten die zuständigen Bundesbehörden es zunächst mit spezifischen Handlungsempfehlungen versuchen können, statt sich allein auf die invasive und mit allseits bekannten Risiken verbundene medizinische Maßnahme des Impfens zu fokussieren.

Grundsätzlich ist es natürlich wünschens- und lobenswert, wenn sich die Gesundheitspolitik Deutschlands um wirksame Vorsorgemaßnahmen bemüht. In Teil 2 dieser Artikelserie schauen wir uns die gesundheitliche Gesamtsituation in Westdeutschland zur damaligen Zeit noch etwas genauer an. 

Fortsetzung folgt!


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