Das größte Geheimnis der STIKO, Teil 2

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Die Gründung der Ständigen Impfkommission (STIKO) im Jahr 1972 ist angesichts des beständigen Rückgangs der infektionsbedingten Todesfälle seit 1946 ein Rätsel. Wir schauen uns in diesem Teil 2 der Artikelserie die Sterbestatistiken Westdeutschlands noch einmal genauer an.

(ht, 27.04.2026) Im ersten Teil dieser Artikelserie stellten wir anhand offizieller Statistiken fest, dass die Gründung der STIKO im Jahr 1972 keinerlei Sinn zu machen scheint, denn die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten ging auch ohne STIKO seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück:

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Nicht nur, dass der Anteil der Todesfälle aufgrund von Infektionen auch ohne STIKO kontinuierlich sank - die Kurve flacht ausgerechnet zeitgleich mit der STIKO-Gründung ab. Ein kausaler Zusammenhang scheint wohl eher unwahrscheinlich, aber merkwürdig ist das schon. Meine Frage dazu ist: Warum ist das noch keinem der Experten und Gesundheitspolitiker und auch noch keinem Journalisten aufgefallen?

Bevor wir uns im kommenden Teil 3 der Artikelserie mit dem politischen Ereignis beschäftigen, das sehr eng mit der Gründung der STIKO zusammenhängt und uns in Teil 4 die graue Eminenz der STIKO und ihren Werdegang näher betrachten, wollen wir uns die Statistiken noch einmal aus einer anderen Richtung anschauen, um sicher zu gehen, dass die obenstehende Grafik uns nicht in die Irre führt.

Nachfolgend sehen wir die jährliche Gesamtzahl der erfassten Todesfälle in Westdeutschland/BRD von 1946 bis 1990. Wir sehen einen steilen Rückgang der Sterbefälle bis 1950. Dies hängt sicherlich mit der unmittelbaren Überwindung der Kriegsfolgen zusammen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass die Zahlen bis 1950 nur Schätzwerte darstellen. 

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Ab 1950 steigt die Zahl der erfassten Todesfälle steil an, um 1965 plötzlich zu stagnieren und ab Mitte der 1970er Jahre sogar abzufallen. Ein Zusammenhang  mit der Gründung der STIKO kann nicht ausgeschlossen werden, ist aber unwahrscheinlich.

Da die Bevölkerung nach 1946 ständig zunahm, ist die Gesamtzahl der Todesfälle tatsächlich nur bedingt aussagefähig, da sie sich auf mehr Menschen verteilt. Das Bevölkerungswachstum schwächt sich Mitte der 1970er Jahre im Vergleich mit den Jahrzehnten davor deutlich ab. Damit wäre der gleichzeitige Rückgang der Todesfälle im gleichen Zeitraum zumindest teilweise erklärbar.

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Ein kausaler Zusammenhang mit der Gründung der STIKO ist auch hier eher unwahrscheinlich. Historiker sprechen für Mitte der 1970er Jahre vom Ende des Nachkriegsbooms und eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswunders. Dazu kommt die erste Ölkrise und erstmals steigende Arbeitslosigkeit, nachdem man vorher eine regelrechte Vollbeschäftigung hatte.

Kommen wir also zur Sterberate, d. h. die jährlichen Todesfälle auf je 100.000 Einwohner. Auf diese Weise wird auch das Bevölkerungswachstum berücksichtigt. Wir sehen ab 1965 eine deutliche Änderung der Tendenz, also nicht im zeitlichen Zusammenhang mit der STIKO-Gründung. 

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Zwischenfazit

Was die STIKO hinsichtlich der Sterberate in Deutschland gebracht haben soll, ist mir ein Rätsel. Hypothetisch könnte man zwar vermuten, dass ohne STIKO und eine ständige Erweiterung des Impfkalenders die Sterberate wieder angestiegen wäre, aber das würde jeder Grundlage entbehren - zumal es bis heute keinen einzigen in Deutschland zugelassenen Impfstoff gibt, dessen Effektivität anhand von ergebnisoffenen placebokontrollierten Doppelblindstudien belegt wurde. Der Rückgang der Sterberate begann ja etwa 10 Jahre bevor die STIKO die ersten neuen Impfempfehlungen aussprach.

Dass die Experten der STIKO bis heute systematisch unzulänglich geprüfte Impfstoffe mehr oder weniger durchwinken, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

Kommen wir abschließend noch einmal auf den Anteil der infektionsbedingten Todesfälle an den Gesamttodesfällen zurück. In der nachfolgenden Grafik vergleichen wir diese Entwicklung mit den beiden häufigsten erfassten Todesursachen, nämlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Beide Sterbeursachen betragen das Mehrfache der Infektionskrankheiten und steigen über Jahrzehnte hinweg an.

Ab Mitte der 1970er Jahre kehrt sich die Tendenz der durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingten Todesfälle um, während die Krebserkrankungen unbeeindruckt weiter ansteigen. Anhand dieser Gegenüberstellung bleibt das Rätsel, warum man die STIKO gegründet hat, nicht nur bestehen, sondern es wird sogar noch größer.

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Die Gründung einer STIKO macht keinen Sinn!

Vorsorge ist wichtig. Darum ist es auch von essentieller Bedeutung, die häufigsten Ursachen für tödliche Erkrankungen zu erforschen und daraus Handlungsempfehlungen für die Bevölkerung und für das Gesundheitswesen abzuleiten. Wobei zu betonen ist, dass Handlungsempfehlungen nicht das Gleiche sind wie verfassungswidrige Zwangsmaßnahmen, wie wir sie mit der Masernimppflicht und während der Coronakrise erlebt haben und noch erleben.

Infektionsbedingte Todesfälle machen auch nur einen Bruchteil der Sterberate aus. Viel sinnvoller als die Gründung einer STIKO wäre deshalb die Gründung einer interdisziplinäre STAVKO, einer "Ständigen Allgemeinen Vorsorgekommission", die sich nicht nur auf Infektionskrankheiten und nicht nur auf Impfungen als allein denkbare Lösung beschränkt, sondern sich um die wirklichen Sterbeursachen kümmert. Denn wenn heutzutage jemand im Alter von 100 Jahren stirbt, kann alles Mögliche als Ursache auf dem Totenschein stehen - nur nicht Altersschwäche.

Diese interdisziplinäre Kommission sollte politisch und wirtschaftlich definitiv unabhängig agieren können und müsste sich ausdrücklich von der Pharmaindustrie und anderen Industrien, die von der Krankheit der Menschen leben, fern halten. Deshalb dürfte die Mitgliedschaft in der STAVKO auch nicht ehrenamtlich sein, sondern müsste angemessen in Vollzeit entlohnt werden. Denn die Sterberate der Bevölkerung zu senken und die Wahrscheinlichkeit, gesund sehr alt zu werden, zu erhöhen, ist ganz sicher ein Vollzeitjob.

Das Problem der Korruption, dass sich durch unsere gesamte Gesellschaft zieht, macht es allerdings fast undenkbar, dass es in absehbarer Zeit in Deutschland zu einer wirklich von Wirtschaftsinteressen unabhängigen Gesundheitspolitik kommen wird.

Sich als Bürger, Eltern, Krankenversicherte und Patienten eine eigene Meinung zu bilden, ist somit alternativlos!

In Teil 3 der Artikelserie werden wir demnächst das politische Ereignis näher anschauen, das den Verdacht der Korruption im Zusammenhang mit der STIKO-Gründung weiter verdichtet.


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